14. Oktober 2020

Faszination Hawaii: Meine großartige Reise im Jahr 2018

Auf dem Weg in einen neuen Lebensabschnitt

Schon während meinem Studium im beschaulichen Stuttgart konnte ich das Bedürfnis nach einer Hawaii Reise immer lauter in mir wahrnehmen. Reisefotos von Freunden, ausgeschmückte Geschichten verschiedener Blogger und das Schwärmen, mit diesem glänzenden Leuchten in den Augen meiner Mutter, wenn sie von ihrer Reise berichtete, verursachten ein tiefes Fernweh in mir. Im Wind wehende Palmen, die brutzelnde Sonne im Gesicht, endlos durch kaum berührte Natur wandern, frei sein und das Salz des Meeres auf der Haut schmecken – So stellte ich mir meine Reise vor. Schon länger liebäugelte ich dabei mit den paradisischen Inseln Hawaii’s.

Strand Honolulu Hawaii

Faszination Hawaii: Das Besondere der Inseln

Warum? Sie bieten eine einzigartige und vielfältige Natur, wie sie sonst kaum auf der Welt zu finden ist: Hohe, bis über die Wolken hinaus ragende Berge, Vulkanlandschaften voller Geschichte, dichter Dschungel und endlose, weiße Strände. Früh genug waren die Flüge gebucht und die Countdown auf meinem Handy ließ die Vorfreude ins Unermessliche steigen.

Die wortwörtliche Bedeutung von Aloha ist „die Präsenz des Atems“ oder „des Atemzugs des Lebens“. Es kommt von „Alo“ was Präsenz bedeutet und „ha“, was Atem bedeutet. Aloha ist eine Art und Weise zu leben und sich gegenseitig mit Liebe und Respekt zu behandeln.

– Hawaii Travel Guide

Der sogenannte Aloha-Spirit ist nicht nur das, was wir im Ausland klassischer Weise mit Hawaii verbinden, sondern sogar in den hawaiianischen Gesetzen verankert. Dabei handelt es sich jedoch weniger um Gesetze, sondern vielmehr um einen Way of life – eine bestimmte Art zu leben und zu handeln.

20 Stunden Flug später

Zerknauscht und gerädert von gefühlten endlos langen 20 Stunden Flug um die halbe Welt, strömt mir die warme Luft Honolulu’s ins Gesicht und die sanfte Ukulele Musik im Hintergrund des Flughafens überschüttet mich direkt mit dem ersehnten Aloha Spirit. Mein erster Stopp ist die Hauptinsel Oahu, deren Küste weniger dem romantisierten Bild der hawaiianischen Inseln gleicht, sondern eher einer mit Hochhäusern bestückten Touristen Promenade.

Wer sucht der findet: Doch auch auf Oahu gibt es die von mir ersehnten, unberührteren Strände und Wanderwege. Der Bus brachte mich rund um die Insel und ich genoss die anfänglichen Tage, um das „Hawaii“-Gefühl vollends in mir aufzusaugen.

Surfer-Paradies Maui

Ein kleines Flugzeug brachte mich nach ca. 5 Tagen auf die für ihre Surfer-Paradiese bekannte Insel Maui. Dort erlebte ich erstmals so richtig die Faszination der Natur, die auf unserer Erde zu finden ist. Über den Dächern der Welt, auf dem Vulkan Haleakala oder im ursprünglichen Dschungel zwischen lustig aussehenden Beeren und Bananen-Bäumen. Ich kam zur Ruhe, immer weniger folgte mein Blick auf die Uhr oder das Datum und ich fing an mich vom hawaiianischen Lebensgefühl treiben zu lassen.

Der magische Flow

Die Inseln sind nicht sonderlich groß und ohne Auto (unter 25 ist es leider sehr teuer) sind die Möglichkeiten begrenzt. Vor allem bei der nächsten Insel Kauai begrenzte sich die Insel-Größe auf eine Stunde Fahrtzeit von einem bis zum anderen Ende. So schlichen sich Tage ein, an denen ich morgens zum Sonnenaufgang meine FlipFlops schnappte, eine Wasserflasche griff, meinen Mal-Block und einen Stift einpackte und in Richtung Strand spazierte.

Hawaii Kauai Sonnenaufgang

Ohne Zeitgefühl, ohne Ziel, ohne Verpflichtungen lies ich mich im endlosen Sand treiben. Dabei färbte sich der Himmel in den wundervollsten Farben, bevor der rote Feuerball sich langsam seinen Platz zwischen den bunten Schlieren am Himmel suchte. Die menschenlose Stille um mich und das angenehme Rauschen des Meeres im Hintergrund setzte ich mich in den warmen Sand.

Ich versank vollkommen im Moment, vergaß zu essen und zu trinken, nahm niemanden um mich wahr und malte. Stundenlang, bis die Sonne anfing unangenehm auf meiner Haut zu brennen und meine Beine von einem kribbelnden Taubheitsgefühl heimgesucht wurden. Diese Tage, diese Ruhe, die Freiheit, der Flow – all das war ein Gefühl, was ich in dieser Form noch nie zuvor verspürt hatte. Ich wollte es in mir konservieren, immer wieder in mir hochholen können. Die Geburt von Malu Mandala

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